Verdammt lange haben wir uns nicht getroffen, um zeichnerisch “am Ufer des Amur” entlang zu gehen. Hier der aktuelle Stand auf der Seite von KGB – Art: >> [...]
Und auf Buchalovs Blog: >> [...]
Einem spontanen Impuls folgend – als weiterer Beitrag zu dem Projekt “double bind” – wurde der Seelenkasten, der mir bisher in der Arbeit als Prototyp diente und den ich mittlerweile sehr liebe, zum Schweben gebracht – und mit dem iPhone aufgenommen und den dazugehörigen Apps nachbearbeitet: iPhoneography eben.
Die Seelenkästen sind ein erstes Ergebnis der Beschäftigung mit Engeln im Rahmen des Projektes “double bind”. Wir, d.h. Susanne Haun und ich, stehen erst am Anfang und “wühlen” uns intensiv in das Thema hinein, doppelt gebunden durch vielerlei Bedingungen. Ergebnisse können auf “Buchalovs Blog” verfolgt werden.
Inspirationen und Strukturen tauchen so langsam am Horizont auf. Hier eine erste Liste von möglichen inspirierenden Sachverhalten und Begriffen:
der Engel als Kunstfigur
der Engel als Symbol für die Beschäftigung des Künstlers mit dem Ziel der eigenen Selbstreflektion
Susanne Haun schickte mir das Photo eines Engels, dem der Kopf fehlte und der auf seiner Schulter so etwas wie einen Kasten trug. Für mich war klar: ein Seelenkasten. Also wurde über die Seele nachgedacht – das dauert an – und gezeichnet. Und in einem zweiten Schritt entstanden “Druckskizzen” als Vorstufe für spätere großformatige Drucke.
Zeichnungen:
Druckskizzen:
Es sind die Engel. Sie sind unser Thema. Was ich gar nicht so bewusst wahrgenommen habe, war die Vielzahl der Engelsdarstellungen, die ich im Laufe der Jahre erstellt habe. Obwohl ich dem Thema sehr kritisch gegenüberstehe. Und daher haben Susanne Haun und ich die Bearbeitung des Themas “Engel” unter dem Arbeitstitel “double bind” vereinbart. Nach Aufforderung schicken wir uns per Mail Bilder zum Thema “Engel” zu, lassen sie auf uns wirken, verarbeiten sie, bearbeiten sie und versuchen so Antworten auf unsere Fragen zu finden. Wo dies genau hinführt, können wir nur erahnen. Wir wissen es nicht.
Wir wissen, dass wir doppelt gebunden sind. Auf der einen Seite ist klar, dass es keine Engel gibt. Unsere aufklärerisch geprägte Vernunft lehnt ihre Existenz ab. Andererseits werden wir ständig mit ihrer Anwesenheit in allen Lebensbereichen konfrontiert und erleben, auch aus unserem eigenen Inneren heraus, dass wir uns ihre Existenz durchaus vorstellen können. Engel faszinieren. Wir sind offenbar in diesem Punkt wie in so vielen doppelt gebunden.
Ende Januar werden Susanne und ich uns treffen und das weitere Vorgehen im Projekt besprechen.
Die Teilnahme am Projekt “abwesende Objekte” von Ieke Trinks beim “13. Turmstipendium” in Geldern ist mit einem Rapport über die gewonnenen Erfahrungen verbunden. Der Rapport ist hier zu sehen: [ >>... << ].





