2SIM März 2010
Ausgangslage für das Thema “die Insel der Künstler” war bei der letzten 2SIM – Sitzung die Frage nach den unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten der Menschen und wie wir als Künstler damit umgehen. Auf dieses Bild haben wir uns eingelassen. Und schon ging es um die Insel in uns, unsere künstlerische Identität, die Insel als Rückzugsraum für die persönliche Psychohygiene, die Rolle des Künstlers, der Gang ins Atelier als Gang zur Arbeit, die künstlerische Arbeit als gleichwertig im Vergleich mit anderen gesellschaftlichen Arbeiten und den Begriff der Insel in Malerei und Literatur.
Risse: der Film
Das Thema ist beendet – vorläufig – und als letztes Produkt ist der Film “wenn sie schrundig werden” entstanden:
Am Ufer des Amur2

Heiner Geisbe

Jürgen Küster

Peter Bogatka
Wir sind in das neue Jahr gestartet : mit den ersten Arbeitssitzungen im Januar und Februar in meinem Atelier und einigen Besuchern, die uns freudig willkommen waren.
Das Thema steht – Am Ufer des Amur 2 – und die bisher eingeschlagene Richtung wird, so unsere Absicht, konsequent weiterverfolgt werden:
- Wir arbeiten gemeinsam und zum gleichen Zeitpunkt am jeweiligen Bild.
- Jeder kann in die Arbeitsergebnisse des Vorgängers hineinarbeiten.
- Die Fortschreitung der Ergebnisse bis hin zur Entscheidung, ob das Bild beendet werden kann, werden gemeinsam getroffen.
- Zeichnerisch – malerische Darstellungen bilden den Schwerpunkt.
- Die jeweilige Handschrift soll erkennbar bleiben, aber Teil einer bildnerischen Einheit sein.
- Expressive und “gegen den Strich gebürstete Darstellungsweisen” werden bevorzugt.
- Schwerpunkt der Motivwahl sind osteuropäisch – asiatische Elemente, bezogen auf die Regionen des Amur und das Leben in Russland.
- Die Kombination der einzelnen Motive soll zu einer offenen narrativen Betrachtung anregen.
2SIM Februar 2010
Allen Teilnehmern unserer Runde danke ich für Ihr Erscheinen. Auch wenn unser angekündigtes Thema ein wenig kurz behandelt wurde, fand ich unseren Gedankenaustausch zu den weiteren Themenbereichen “Avangarde, Dialog, Wechselwirkung von Raum und Künstler, Kunst als Gedankenarbeit, die Frage der künstlerischen Freiheit, Teilhabe an Lebenswelten anderer” sehr anregend. Vielen Dank!
Meine persönlichen Gedanken zum Thema “Plan” finden sich hier: >>[...]

SPENST: Übersicht
Unbehagen?
Assoziation zum Wort “Gespenst”?
Beides ist gewollt, bei diesem Thema. Aus diesem verstümmelten Wort “Spenst” ist jetzt über längere Zeit eine Serie von Bildern geworden, die in der Machart den gleichen formalen Mitteln genügen: großformatiger Druck mit einem Druckstock aus Holz, Verwendung der FArben schwarz und rot, Einsatz der Drippingtechnik, figurative Motive mit einem gewissen Grad an Bedrohlichkeit und geringe Auflage von drei Exemplaren.
Und diese Reihe wird unter diesem Arbeitstitel fortgeführt.
Unbehagen. Es werden mehr.

