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Buchalov

Man nennt mich Bucho.  Mein richtiger Name ist aber Buchalov, Sergej Buchalov.

Etwas wühlt in mir – innen drin.

Ich glaube, ich habe Sehnsucht.

Und die steht in der Garage.

Das hier ist meine Maschine. Sie läuft nur. Einfach so. Sonst nichts.

Wenn ich zurück bin und Zeit habe, dann gehe ich in die Garage. Und schraube,  bohre, klebe, na ja.

Sie ist mein Herz. Meine Seele. Wenn sie läuft, zittert nicht nur die Garage.

Ich beobachte sie immer. Ich glaube, ich liebe sie.

Und wenn  sie nichts macht, bin ich traurig.

Hier in der Ecke stehe ich immer und sehe, wie sie läuft. Dann bin ich stolz.

Ich fahre LKW. Und ich weiß schon, was da draußen los ist. Aber hier drinnen ist meine Welt.

Ich kann stundenlang hier stehen und nur schauen – schauen wie sie läuft.

Sie ist in mir – immer -  und groß.

Aber ich  bin nicht verrückt.

In mir wühlt was.

Wenn sie läuft, schließe ich das Garagentor. Ich will dann alleine sein, nur mit ihr, manchmal ganz ohne Licht.

Das reicht mir. Der Job bringt das Geld.

Wenn ich den Schalter umlege, steht sie auf „Stand -by“. Sie schläft dann.

Das genügt mir.

Buchalov




Das ist die Geschichte von Buchalov und seiner Maschine, die zu nichts nütze ist – frei nach Jo Pestum. Sie ist der Kern des neuen Videoprojektes.

Erste zeichnerische Entwürfe als Skript sind hier zu sehen.

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Beim letzten Treffen von KGB ist dieser kleine Streifen entstanden. Viel Vergnügen: >>[...]

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Das Thema dieses 2SIM – Treffens war “Pause” – bei hochsommerlichen Temperaturen.


Hier einige Schlaglichter der Diskussion:

  • Die Pause als Zustand der Untätigkeit, die zu schlechtem Gewissen beim Pausierenden führt, da man den eigenen Ansprüchen nach künstlerischer Produktion nicht genügt.
  • Die Pause als Problem der Kontinuität, denn der thematische Gedankenstrom reißt ab und die handwerklichen Fähigkeiten verkümmern.
  • Die Pause als Teil eines kontinuierlichen Prozesses von auf und ab, von Aktivität und Nichtaktivität, vergleichbar dem Schlagen eines Herzens.
  • Die Pause als Ruhezustand, gekennzeichnet durch einen Anfangs- und Endpunkt der Zeit.
  • Die Pause als energetisches Minimum, aber nicht als Zustand der völligen Energielosigkeit – wie im Tod.
  • Die kreative Pause als Versuch der Anhäufung neuer, verwendbarer Energien.
  • Die Pause als Mittel der Qualitätsprüfung, indem man zum Werk auf zeitlich begrenzte Distanz geht.
  • Die Pause als ein Zustand, den es  im Denken nicht geben kann, da das Gehirn kontinuierlich und nicht zeitlich eingegrenzt arbeitet.

Jedes Jahr zur Entlassung meiner Schülerinnen und Schüler gibt es einen Druck, überreicht an sie mit den Zeugnissen, gedacht als Andenken und Anerkennung meinerseits. Basis ist eine Fotokopie auf Büttenpapier, die dann mit einem Motiv, bezogen auf die Entlaßschüler, überdruckt wird.

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“Wichtiges Bild” : das war unser Thema – ein Bild also, dass uns so stark bewegt hat, das uns so stark prägte und faszinierte, dass wir es bis heute,  trotz der riesigen Bilderflut um uns herum, nicht vergessen haben.

Und es kamen einige und sie zeigten genau diese Bilder:

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Wir beredeten, untersuchten und versuchten dem auf die Spur zu kommen, was diese Bilder für jeden einzelnen von uns so bedeutsam machten. Und wir öffneten uns.

SokratesBewegungIm Herbst 2010 wird auch der BBK – Niederrhein an der bundesweiten Aktion “Zeitgleich – Zeitzeichen” mit dem Thema “reden und zeigen/talk and show” in Nettetal teilnehmen. Ich bin dabei – mit 12 weiteren Künstlern.

Hier schon einmal vorweg mein Beitrag, der aber sicherlich in den nächsten Wochen noch um einige Zeichnungen und Drucke erweitert wird.

>>[...]>> “I like Sokrates – der Film”

Band M2


Dieser Einladung konnten wir nicht wiederstehen: Auftritt in Berlin Pankow. Und so fuhren wir mit Auto und Flugzeug vom 13. – 16. Mai nach Berlin.

Natürlich war der Auftritt im Biergarten gegenüber der Wohnung von Franz das zentrale Ereignis. Aber auch das dreitägige Umherstreichen in Berlin war eine tolle Angelegenheit.




essentia10Es hat einige Zeit von der Idee im Kopf bis zur Fertigstellung gedauert, aber nun ist es vollbracht: Die Szenen zu “Essentia” sind im Kasten -das Rohmaterial ist überspielt- der Schnitt ist abgewickelt- die Musik eingespielt!

 

Hier geht es zum Film: >>[...]>>

Kunst und Politik

Der Tag der Landtagswahl NRW bot sich an, um dieses Thema aufzugreifen. Und auch wenn es ein scheinbar abgegriffenes Thema zu sein scheint, einige inhaltliche Aspekte behalten ihre Bedeutsamkeit:

  • Politische Kunst zielt immer auf Veränderung. Diese Form der Kunst will Wirkung – jede Form der Kunst will und hat Wirkung, auch wenn sie nicht direkt messbar ist.
  • Politische Kunst als bildende Kunst findet nur noch reduziert Eingang in die öffentliche Darstellung. Das ist z.B. anders bei Theater, Fotografie und Karrikatur.
  • Politische Kunst legt sich fest – immer und inhaltlich. Dies schrenkt die Vermarktung im bildenden Bereich sehr ein und beeinflusst den Herstellungsprozess hemmmend. Zudem gilt: welcher Künstler schrenkt sich gerne in diesem Sinne ein, wenn er die komplette künstlerische Freiheit haben kann?
  • Kunst ist eigentlich immer gesellschaftlich: gesellschaftlich verankert und wirkend. Politische Kunst ist dagegen stark “parteipolitisch” eingebunden.

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Jetzt ist es vollbracht: KGB hat eine eigene Seite: bitte anschauen >>[...]