Der Titel des neuen Videos im Rahmen des “box2 – Projektes” lautet “Essentia” und das Storybord/Skript, hier in Kurzform,  steht:

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Leben Anzapfung essentia

So sieht die Planung aus – so ist es angedacht – so wird es sicherlich im Detail nicht werden, denn das ist ja das Spannende am prozesshaften Vorgehen: die situativen, nicht planbaren Ergebnisse des kreativen Prozesses sind die Lebendigsten und Überzeugendsten und das Lustvolle der Arbeit.

“box2″  ist mein neues Projekt. Diverse Vorarbeiten baulicher Art waren notwendig, aber sie sind abgeschlossen.  “box2″  startet. Die Bilder geben einen ersten Eindruck:

“box2″  hat einen Vorgänger: “die black box” von William Kendridge, entstanden 2005.

“box2″ ist ein Nachbau dieser “black box”.

“box2″ ist eine/meine Theaterbühne und Arbeitsfläche im Kleinen: 1,4m x 1,4m x 1,4m und steht in meinem Atelier auf einem großen fahrbaren Tisch.

“box2″ ist  ein Projekt – mein Videoprojekt, denn unter diesem Projekttitel werden zukünftig alle Videoprojekte, die mit Hilfe der “box2″ erstellt worden sind, veröffentlicht.

“box2″ ist aber mehr: es ist die Summe der Zeichnungen, Storyboards, Drucke, Objekte, Filme und Musik.

“box2″ ist der Beginn einer neuen Arbeitsphase. Schauen wir mal!

Zwischenablage01

Ausgangslage für das Thema “die Insel der Künstler” war bei der letzten 2SIM – Sitzung die Frage nach den unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten der Menschen. Auf dieses Bild haben wir uns eingelassen. Und dabei ging es um die Insel in uns, unsere künstlerische Identität, die Insel als Rückzugsraum für die persönliche Psychohygiene, die Rolle des Künstlers im gesellschaftlichen Kontext oder in persönlicher Sicht, der Gang ins Atelier als Gang zur Arbeit, die künstlerische Arbeit als gleichwertig im Vergleich mit anderen gesellschaftlichen Arbeiten und den Begriff der Insel in Malerei und Literatur allgemein.



Risse2012


Das Thema ist beendet – vorläufig – und als letztes Produkt ist der Film “wenn sie schrundig werden” entstanden:

bitte hier anschauen >>[...]

Heiner Geisbe

Heiner Geisbe

Jürgen Küster

Jürgen Küster

Peter Bogatka

Peter Bogatka












Wir sind in das neue Jahr gestartet : mit den ersten Arbeitssitzungen im Januar  und Februar in meinem Atelier und einigen Besuchern, die uns freudig willkommen waren.

Das Thema steht – Am Ufer des Amur 2 – und die bisher eingeschlagene Richtung wird, so unsere Absicht,  konsequent weiterverfolgt werden:

  • Wir arbeiten gemeinsam und zum gleichen Zeitpunkt am jeweiligen Bild.
  • Jeder kann in die Arbeitsergebnisse des Vorgängers hineinarbeiten.
  • Die Fortschreitung der Ergebnisse bis hin zur Entscheidung, ob das Bild beendet werden kann, werden gemeinsam getroffen.
  • Zeichnerisch – malerische Darstellungen bilden den Schwerpunkt.
  • Die jeweilige Handschrift soll erkennbar bleiben, aber Teil einer bildnerischen Einheit sein.
  • Expressive und “gegen den Strich gebürstete Darstellungsweisen” werden bevorzugt.
  • Schwerpunkt der Motivwahl sind osteuropäisch – asiatische Elemente, bezogen auf die Regionen des Amur und das Leben in Russland.
  • Die Kombination der einzelnen Motive soll zu einer offenen narrativen Betrachtung anregen.

Allen Teilnehmern unserer Runde danke ich für Ihr Erscheinen. Auch wenn unser angekündigtes Thema ein wenig kurz behandelt wurde, fand ich unseren Gedankenaustausch zu den weiteren Themenbereichen “Avangarde, Dialog, Wechselwirkung von Raum und Künstler, Kunst als Gedankenarbeit, die Frage der künstlerischen Freiheit, Teilhabe an Lebenswelten anderer” sehr anregend. Vielen Dank!


Meine persönlichen Gedanken zum Thema “Plan” finden sich hier: >>[...]

2SIM Feb 2010

spenst_aUnbehagen?

Assoziation zum Wort “Gespenst”?

Beides ist gewollt, bei diesem Thema. Aus diesem verstümmelten Wort “Spenst” ist jetzt über längere Zeit eine Serie von Bildern geworden, die in der Machart den gleichen formalen Mitteln genügen: großformatiger Druck mit einem Druckstock aus Holz, Verwendung der FArben schwarz und rot, Einsatz der Drippingtechnik, figurative Motive mit einem gewissen Grad an Bedrohlichkeit und geringe Auflage von drei Exemplaren.

Und diese Reihe wird unter diesem Arbeitstitel fortgeführt.

Unbehagen. Es werden mehr.



Es sind Variationen des gleichen Motivs, beruhend auf  einem Druckstock: der Riss und sein Versuch ihn zu beherrschen.

Das, was an Skizzen und Entwürfen zum Thema “Risse” vorliegt, ist von der Menge her sehr umfangreich. Das “Abarbeiten” und Umsetzen in fertige Werke ist voll im Gange – und verlangt einges an Arbeitsdisziplin.

Hier einige Ergebnisse:


DSC01557Sich künstlerisch betätigen hat viel mit Kreativität, spontanen Produktionsergüssen und der Faszination des Bildes zu tun, die dann wirkt und zu eigenen Ergebnissen führt.

Aber ebens gnadenlos verlangt “die Kunst” das disiplinierte und geordnete Vorgehen. Dies steht momentan an, wenn es um die Umsetzung der vorskizzierten Bilder zum Thema “Risse”  in fertige Werke  geht.

Mal sehen, wie es weitergeht in 2010.

Euch allen, alles Gute für das kommende Jahr!